Mehr zur Kasnudel…

Die Kärntner Nudel beschreibt einen dünn ausgewalzten Nudelteig, der zu einer faustgroßen Tasche geformt wird. Die Fülle besteht traditionell aus Kartoffel, Topfen und der beliebten Nudelminze.

Natürlich kann die Nudel aber auch mit vielen anderen Zutaten befüllt werden. Es gibt einerseits süße und andererseits herzhafte Füllungen. Die beliebtesten pikanten Füllungen bestehen aus Kas (Topfen), Fleisch, Pilzen und anderen saisonalen Produkten. Süße Teigtaschen werden häufig mit Kletzen (Dörrbirnen), Apfel und anderem saisonalen Obst gefüllt.

Entstanden ist sie, so sagt man, wegen dem fleischlosen Freitag. Heutzutage ist die Kasnudel nicht nur in Kärntner Haushalten und Betrieben sehr beliebt. Die ältesten Informationen stammen aus dem Jahre 1753 aus Spittal an der Drau und man geht davon aus, dass Oberkärnten der Ursprung der Teigtasche ist.

Mit den Jahren haben sich viele Formen der Kärntner Nudel entwickelt, wobei die traditionelle Nudel sehr arbeitsaufwendig “gekrendelt” wird. Eine typische Teigtasche wird durch zackenartiges Zusammendrücken der beiden Enden des Teiges abgeschlossen.